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Interview mit Peter Huber

Peter Huber war 15 Jahre Group CFO (Chief Financial Officer) verschiedener Unternehmen im globalen Kontext und davor 10 Jahre in der Beratung und im Bankgeschäft mit Firmenkunden tätig. Heute ist Peter Huber Inhaber der Huber CFO Consulting AG und berät Kunden zu Themen rund um die CFO-Kompetenz.

Lieber Herr Huber, Sie blicken auf eine langjährige Karriere als Group CFO zurück und stellen heute Ihre CFO-Erfahrung diversen Unternehmen zur Verfügung. Dabei sind Sie regelmässig mit rechtlichen Fragen und Rechtsdokumenten konfrontiert. Vor welchen rechtlichen Herausforderungen stehen Schweizer KMU aktuell?

Aus der Sicht des CFO kann ich sagen, dass sich die Herausforderungen mit den Jahren laufend und immer schneller verändert haben. Heute stelle ich fest, dass – um ein Beispiel zu nennen – die schiere Menge an rechtlichen Anforderungen und Dokumenten, mit denen sich ein Schweizer KMU auseinandersetzen muss, deutlich zugenommen hat. Das hängt einerseits mit der wachsenden Regulierungsdichte und andererseits mit der erhöhten Sensibilisierung der involvierten Parteien und deren Ansprüchen an vertragliche Regelungen zusammen. 


Wie reagieren die Unternehmen auf diese neuen Herausforderungen? 

Halten wir fest: kleine und mittlere Unternehmen sehen sich mit einer Flut von rechtlichen Anforderungen konfrontiert, gleichzeitig fehlen meist Ressourcen und das nötige Know-How. In der Praxis gibt es hierfür zwei Lösungsansätze. Zum einen wird für rechtliche Angelegenheiten auf alte Templates von vergleichbaren Angelegenheiten zurückgegriffen. Dieser auf den ersten Blick einfache Weg führt aber oftmals zu mangelhafter Qualität, weil die entsprechenden Dokumente nicht mehr aktuell sind oder nicht ganz auf den vorliegenden Fall passen und die manuelle Bearbeitung durch Nicht-Juristen zu Inkonsistenzen und Fehlern führt. Insgesamt handelt es sich bei diesem Lösungsansatz also um einen ineffizienten Prozess mit einem suboptimalen Ergebnis. Dass dabei auch viel Zeit verloren geht, liegt auf der Hand.


Wie sieht der zweite Lösungsansatz aus?

Der zweite Lösungsansatz besteht darin, einen Anwalt beizuziehen. Das wird teilweise auch bei relativ einfachen Standarddokumenten getan. Diese Variante ist selbstredend mit hohen Kosten für ein Unternehmen verbunden.


Sprechen wir über Approovd. Wie kann Approovd Schweizer KMU konkret helfen, die genannten Herausforderungen zu meistern? 

Approovd funktioniert über einen geführten Prozess, bei dem die richtigen Fragen im relevanten Kontext gestellt werden. So kann jedermann, also auch Nicht-Juristen, einen qualitativ hochwertigen Vertrag erstellen, der die neuesten rechtlichen Bestimmungen enthält und Vollständigkeit garantiert. Die Vertragserstellung ist schneller, einfacher, in den meisten Fällen kostengünstiger und es gibt digitale Zusammenarbeitsmöglichkeiten. Letztlich macht die Vertragserstellung aufgrund der höheren Benutzerfreundlichkeit und des Benutzererlebnisses auch mehr Spass als etwa alte Templates manuell umzuschreiben. 


Wie haben Sie den digitalen Wandel im Rechtsdienstleistungssektor generell wahrgenommen? 

Wir haben in anderen Gebieten und Branchen gesehen, dass die digitale Arbeitsmethodik, gerade auch zu Zeiten von COVID-19, sehr gut funktioniert hat. Ich bin überzeugt, dass auch der Rechtsdienstleistungssektor mitten in einem Digitalisierungsschub steht. Meiner Meinung nach wird Approovd aber nicht den Rechtsanwalt ersetzen, sondern vielmehr komplementär notwendige aber repetitive juristische Arbeiten eines KMU übernehmen. 


Gerne überlasse ich Ihnen nun das letzte Wort.

Vielen Dank. Ich möchte an alle KMU appellieren, sich mutig mit neuen digitalen Ansätzen auseinanderzusetzen. Die Resistenz etwas Neues zu probieren ist bekanntlich gross. Mit der CFO-Brille kann ich aber sagen, dass digitale Tools wie Approovd effizientere Prozesse ermöglichen und damit direkt zu Kostensenkungen beitragen können – und dies bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung.